Aktionsbündnis Holtkamp-Ströhen

Beitrag des Nabu Bielefeld

Ströher Wiesen – Beitragsbild des Nabu-Bielefeld

Der Naturschutzbund (NABU) Bielefeld führt zusammen mit der Biologischen Station Gütersloh-Bielefeld und weiteren Naturschutzinitiativen seit Jahrzehnten Biotopschutzprojekte (z.B. Feuchtwiesen Ströhen) und Projekte zum Artenschutz (z.B. das Steinkauzprojekt, Schutz seltener Wiesenvögel) im Naturraum Hollen-Holtkamp-Ströhen durch. Dank langjähriger Kartierungsarbeiten liegen umfängliche Daten über bedrohte, seltene Tierarten und den naturschutzfachlichen Wert dieses Gebietes vor.

Der NABU Bielefeld untersucht in seinem Beitrag außerdem genau die rechtlichen Voraussetzungen (insbesondere den Regionalplan), stellt kritische Fragen, weshalb Amprion sich zum jetzigen Zeitpunkt für diese Flächen interessiert und kommt zu dem Fazit, dass:

Aus den geschilderten und gut dokumentierten Gründen wird der Bau eines großflächigen Phasenschiebers im Naturraum Hollen-Holtkamp-Ströhen nachdrücklich abgelehnt. Derartige emissionsträchtige Großanlagen sollten vorrangig an bereits vorbelasteten Standorten (hier vorrangig im Verbund mit vorhandenen Umspannwerken) erstellt werden und nicht neue Emissionsquellen in unbelasteten, hochwertigen und ruhigen freien Landschaftsteilen begründen. Wir lehnen das Vorhaben für den Naturraum Hollen-Holtkamp-Ströhen nachdrücklich ab und empfehlen, die Anlage an vorhandene vergleichbare Strukturen anzubinden.

NABU Bielefeld

Der Beitrag des Nabu Bielefeld ist mittlerweile in eine offizielle, naturschutzfachlich differenziert begründete Stellungnahme der Naturschutzverbände an Amprion bezüglich des Standortes gemündet.